Die CLIENI.de Dienstleistungen GmbH verlegt und erneuert Grundleitungen in Berlin und Brandenburg, vom Hausanschluss bis unter die Bodenplatte. Vor jedem Angebot steht eine Kamerabefahrung mit Angabe der Schadstelle in Metern. Wo es geht, sanieren wir grabenlos; wo aufgegraben werden muss, übernehmen wir Aushub, Verlegung und Wiederherstellung. Eingetragen im Installateurverzeichnis der Berliner Wasserbetriebe.
Die Grundleitung ist die Leitung, die unter der Bodenplatte und über das Grundstück zum Revisionsschacht an der Grenze läuft. Sie ist der teuerste Abschnitt Ihrer Entwässerung, der am schlechtesten zugängliche und der, an dem am meisten schiefgeht, wenn er falsch gebaut wird. Ein Fehler im Gefälle sieht man nicht am ersten Tag, sondern nach dem zweiten Jahr, wenn sich die Leitung regelmäßig zusetzt.
Auf dieser Seite steht, wann eine Grundleitung erneuert werden muss und wann Reinigung oder Sanierung reichen, worauf es beim Verlegen technisch ankommt, wer solche Arbeiten in Berlin überhaupt ausführen darf und woraus sich der Preis zusammensetzt.
Erneuern, sanieren oder reinigen: woran wir das festmachen
Die drei Wege unterscheiden sich im Preis um ein Vielfaches, und welcher passt, entscheidet nicht das Gefühl, sondern der Befund aus der Kamerabefahrung. Wer ohne Kamera ein Angebot für eine neue Grundleitung bekommt, sollte nachfragen, worauf es sich stützt.
Reinigen reicht
Die Leitung ist dicht und unbeschädigt, nur zugesetzt: Fett, Ablagerungen, Sand. Hochdruckspülung, danach Kontrolle per Kamera. Das ist der günstigste Fall und häufiger, als die meisten denken.
Sanieren reicht
Die Leitung hat Risse, offene Muffen oder Wurzeleinwuchs, verläuft aber noch in der richtigen Lage und hat Gefälle. Dann kommt der Liner von innen, ohne Aufgrabung. Garten, Einfahrt und Bodenplatte bleiben unberührt.
Erneuern ist nötig
Die Leitung ist eingebrochen, hat einen Versatz, hängt durch oder liegt mit Gegengefälle. Das lässt sich von innen nicht reparieren, weil nicht das Rohr das Problem ist, sondern seine Lage. Hier wird aufgegraben und neu verlegt.
Neu gebaut wird
Beim Neubau, bei einem Anbau, bei der Umnutzung eines Kellers oder wenn ein Grundstück erstmals an den öffentlichen Kanal angeschlossen wird. Dann planen wir die Leitung von der Entwässerungsstelle bis zum Schacht.
Worauf es beim Verlegen ankommt
Die folgenden fünf Punkte entscheiden darüber, ob eine Grundleitung dreißig Jahre hält oder nach zwei Wintern Ärger macht. Sie sind auch der Grund, warum Eigenleistung an dieser Stelle selten spart.
Gefälle, und zwar nicht zu viel
Zu wenig Gefälle lässt Feststoffe liegen. Zu viel ist ebenfalls ein Fehler, dann läuft das Wasser dem Feststoff davon und die Leitung verschmutzt schneller als bei richtigem Gefälle. Der verbindliche Mindestwert richtet sich nach Nennweite und Lage und steht in DIN 1986-100; in der Praxis wird bei Grundleitungen im Einfamilienhaus häufig mit rund zwei Zentimetern je Meter gearbeitet. Festgelegt wird das in der Planung, nicht auf der Baustelle.
Keine 90-Grad-Bogen in der liegenden Leitung
Ein rechtwinkliger Bogen bremst den Abfluss und ist die Stelle, an der sich die Leitung später zusetzt. Richtungsänderungen werden mit zwei 45-Grad-Bogen ausgeführt. An Übergängen gehören Reinigungsöffnungen dazu, damit man später hinkommt, ohne aufzugraben.
Bettung und Verdichtung
Das Rohr liegt nicht auf gewachsenem Boden, sondern in einer Sandbettung, und der Verfüllbereich wird lagenweise verdichtet. Die Anforderungen an die Leitungszone stehen in DIN EN 1610. Wird hier gespart, sackt die Leitung später ab, und aus dem gesparten Tag werden ein Bagger und eine neue Einfahrt.
Tiefe und Frostschutz
Üblich sind rund achtzig Zentimeter Überdeckung, regional und je nach Lage auch mehr. Entscheidend ist nicht nur der Frost, sondern auch die Verkehrslast darüber: Unter einer befahrenen Einfahrt gelten andere Anforderungen als unter einer Rasenfläche.
Nennweite nach Berechnung
Zu klein ist offensichtlich falsch, zu groß aber auch: In einer überdimensionierten Leitung fließt das Abwasser zu langsam, um Feststoffe mitzunehmen. Die Nennweite ergibt sich aus den angeschlossenen Entwässerungsgegenständen und wird gerechnet, nicht geschätzt.
Grundleitung verlegen und erneuern: Wir sind in ganz Berlin & Brandenburg für Sie im Einsatz.
Wer darf das in Berlin überhaupt ausführen?
Das ist die Frage, die am häufigsten gestellt und am seltensten klar beantwortet wird. Arbeiten an der Grundstücksentwässerung und am Anschluss an den öffentlichen Kanal sind keine freie Eigenleistung. In Berlin dürfen Anschlussarbeiten nur von Betrieben ausgeführt werden, die im Installateurverzeichnis der Berliner Wasserbetriebe eingetragen sind. Außerhalb Berlins gilt dasselbe über den jeweils zuständigen Wasser- und Abwasserzweckverband.
Die CLIENI.de Dienstleistungen GmbH ist dort eingetragen und Mitglied der Handwerkskammer Berlin unter der Betriebsnummer 150205. Beides steht im Impressum und lässt sich prüfen.
Praktisch heißt das: Vorbereitende Arbeiten auf dem eigenen Grundstück, etwa Aushub, kann ein Eigentümer übernehmen, wenn er weiß was er tut. Die Leitung selbst, der Anschluss und der Nachweis gehören in die Hand eines eingetragenen Betriebs. Wer das umgeht, hat im Schadensfall kein Versicherungsproblem, sondern gar keine Versicherung.
- Anschluss an den öffentlichen Kanal: nur durch eingetragenen Betrieb.
- Vor Beginn ist die Maßnahme beim zuständigen Entsorger anzuzeigen; je nach Lage und Umfang kommt eine Genehmigung dazu.
- Nach Fertigstellung gehört ein Dichtheitsnachweis dazu, bei neu verlegten Leitungen nach DIN EN 1610.
- Vor dem Verfüllen wird dokumentiert. Was zugeschüttet ist, lässt sich später nicht mehr belegen.
Grabenlos oder aufgraben
Die Entscheidung fällt nach der Kamerabefahrung, nicht davor. Das ist kein Formalismus: Zwischen einem Kurzliner und einer neu verlegten Grundleitung liegt der Faktor zehn, und beides wird ohne Befund gleich plausibel angeboten.
| Situation | Weg | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Risse, offene Muffen, Wurzeln, Lage in Ordnung | Grabenlos mit Liner | Kein Bagger, Garten und Einfahrt bleiben, meist in ein bis zwei Tagen erledigt |
| Einzelne Schadstelle, Rest intakt | Kurzliner oder Teilsanierung | Nur der betroffene Abschnitt, günstigster Eingriff mit Nachweis |
| Versatz, Einbruch, Gegengefälle, Leitung hängt | Aufgraben und neu verlegen | Lage lässt sich von innen nicht korrigieren, hier führt kein Weg daran vorbei |
| Neubau, Anbau, Erstanschluss | Offene Bauweise nach Planung | Mit Aufmaß, Nennweitenberechnung und Abstimmung mit dem Entsorger |
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Wir nennen hier bewusst keine Quadratmeter- oder Meterpreise, weil sie bei dieser Leistung nichts aussagen. Dieselben zwanzig Meter Leitung kosten unter einer Rasenfläche einen Bruchteil dessen, was sie unter einer Betoneinfahrt mit Leitungen daneben kosten. Was den Preis bestimmt, ist das hier:
- Länge und Nennweite der Leitung.
- Tiefe und Bodenverhältnisse. Sand gräbt sich anders als Bauschutt, und Grundwasser ändert alles.
- Was darüber liegt: Rasen, Pflaster, Beton, Asphalt. Die Wiederherstellung ist oft teurer als der Rohrgraben.
- Zugänglichkeit für Maschinen. Was nicht mit dem Bagger erreichbar ist, wird von Hand gegraben.
- Andere Leitungen im Graben, Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation. Die müssen vorher geortet werden.
- Schächte, Übergänge und Rückstausicherung, falls erforderlich.
- Entsorgung des Aushubs, abhängig von der Belastung des Bodens.
- Nachweise: Kamerabefahrung vorher und nachher, Dichtheitsprüfung, Dokumentation für den Entsorger.
Wie ein Auftrag bei uns abläuft
- 01
Telefonat
Sie schildern, was Sie beobachten oder vorhaben. Wir sagen Ihnen, ob zuerst eine Kamerabefahrung sinnvoll ist oder ob es direkt um eine Planung geht.
- 02
Befund
Kamerabefahrung mit Aufzeichnung, Fotos der Schadstellen und Angabe der Stelle in Metern ab Einstieg. Bei Bedarf dazu die Ortung des Leitungsverlaufs im Garten.
- 03
Angebot
Schriftlich, mit getrennten Positionen für Aushub, Verlegung, Schächte, Wiederherstellung, Entsorgung und Nachweise. Sie sehen, was wofür berechnet wird.
- 04
Abstimmung
Wo nötig, Anzeige beim zuständigen Entsorger und Abstimmung der Arbeiten mit Nachbarn, Verwaltung oder Versicherung.
- 05
Ausführung
Aushub, Bettung, Verlegung mit geprüftem Gefälle, lagenweises Verfüllen und Verdichten, Wiederherstellung der Oberfläche.
- 06
Nachweis
Dichtheitsprüfung und abschließende Kamerabefahrung, Unterlagen zum Abheften. Damit ist belegbar, in welchem Zustand die Leitung übergeben wurde.
- 01
Telefonat
Sie schildern, was Sie beobachten oder vorhaben. Wir sagen Ihnen, ob zuerst eine Kamerabefahrung sinnvoll ist oder ob es direkt um eine Planung geht.
- 02
Befund
Kamerabefahrung mit Aufzeichnung, Fotos der Schadstellen und Angabe der Stelle in Metern ab Einstieg. Bei Bedarf dazu die Ortung des Leitungsverlaufs im Garten.
- 03
Angebot
Schriftlich, mit getrennten Positionen für Aushub, Verlegung, Schächte, Wiederherstellung, Entsorgung und Nachweise. Sie sehen, was wofür berechnet wird.
- 04
Abstimmung
Wo nötig, Anzeige beim zuständigen Entsorger und Abstimmung der Arbeiten mit Nachbarn, Verwaltung oder Versicherung.
- 05
Ausführung
Aushub, Bettung, Verlegung mit geprüftem Gefälle, lagenweises Verfüllen und Verdichten, Wiederherstellung der Oberfläche.
- 06
Nachweis
Dichtheitsprüfung und abschließende Kamerabefahrung, Unterlagen zum Abheften. Damit ist belegbar, in welchem Zustand die Leitung übergeben wurde.
Häufige Fragen zum Verlegen und Erneuern von Grundleitungen
Das hängt an Länge, Nennweite, Tiefe, Bodenverhältnissen und vor allem daran, was über der Leitung liegt. Dieselben zwanzig Meter unter einer Rasenfläche kosten einen Bruchteil dessen, was sie unter einer Betoneinfahrt kosten, weil die Wiederherstellung oft teurer ist als der Rohrgraben selbst. Wir nehmen auf und legen ein Angebot mit getrennten Positionen vor, bevor gearbeitet wird.
Nein. In Berlin dürfen Arbeiten am Anschluss an den öffentlichen Kanal nur Betriebe ausführen, die im Installateurverzeichnis der Berliner Wasserbetriebe eingetragen sind; außerhalb gilt dasselbe über den zuständigen Zweckverband. Vorbereitende Arbeiten auf dem eigenen Grundstück sind möglich, der Anschluss und der Nachweis nicht. Wer das umgeht, verliert im Schadensfall den Versicherungsschutz.
Der verbindliche Mindestwert richtet sich nach Nennweite und Lage und steht in DIN 1986-100. In der Praxis wird bei Grundleitungen im Einfamilienhaus häufig mit etwa zwei Zentimetern je Meter gearbeitet. Wichtig ist beides: zu wenig Gefälle lässt Feststoffe liegen, zu viel lässt das Wasser dem Feststoff davonlaufen. Festgelegt wird das in der Planung.
Üblich sind rund achtzig Zentimeter Überdeckung, regional und je nach Lage auch mehr. Neben dem Frostschutz entscheidet die Verkehrslast: Unter einer befahrenen Einfahrt gelten andere Anforderungen als unter einer Rasenfläche. Die Leitung liegt dabei in einer Sandbettung, nicht auf gewachsenem Boden.
In der liegenden Leitung sollte man das nicht. Ein rechtwinkliger Bogen bremst den Abfluss und ist die Stelle, an der sich die Leitung später zusetzt. Richtungsänderungen werden mit zwei 45-Grad-Bogen ausgeführt, und an Übergängen gehören Reinigungsöffnungen dazu, damit man später hinkommt, ohne aufzugraben.
Das entscheidet die Lage, nicht der Zustand des Rohrs. Risse, offene Muffen und Wurzeleinwuchs lassen sich grabenlos mit einem Liner von innen beheben. Versatz, Einbruch, Durchhängen und Gegengefälle nicht, denn dort ist die Lage das Problem. Welcher Fall vorliegt, zeigt die Kamerabefahrung, und zwischen beiden Wegen liegt der Faktor zehn.
Die Nennweite ergibt sich aus den angeschlossenen Entwässerungsgegenständen und wird gerechnet. Zu klein ist offensichtlich falsch, zu groß aber ebenfalls: In einer überdimensionierten Leitung fließt das Abwasser zu langsam, um Feststoffe mitzunehmen, und sie setzt sich schneller zu.
Die Maßnahme ist vor Beginn beim zuständigen Entsorger anzuzeigen, und je nach Lage und Umfang kommt eine Genehmigung dazu. Nach Fertigstellung gehört ein Dichtheitsnachweis dazu, bei neu verlegten Leitungen nach DIN EN 1610. Wir übernehmen die Abstimmung und die Nachweise und dokumentieren vor dem Verfüllen; was zugeschüttet ist, lässt sich später nicht mehr belegen.
Bei Verschleiß und Alterung nicht, das ist Instandhaltung. Tritt dagegen bestimmungswidrig Wasser aus und ist die Leitung vom Vertrag erfasst, kann die Wohngebäudeversicherung einspringen. Kritisch sind Ableitungsrohre außerhalb des Gebäudes, die sind häufig nur mitversichert, wenn es ausdrücklich vereinbart wurde.
Das sagen unsere Kunden
“Wir sind mit Clieni sehr zufrieden. Bei Problemen mit Abflüssen, Toiletten oder Leitungen wird schnell und zuverlässig reagiert, fachlich kompetent und sauber. Klare Weiterempfehlung!”
Mark G.
“Nach einem Problem im Fettabscheiderraum wurde uns schnell und professionell geholfen. Das Team war pünktlich, freundlich und hat sehr sauber gearbeitet. Vielen Dank!”
Anthony Mach, Restaurant Goodtime Zehlendorf
“Sehr zuverlässiges und professionelles Unternehmen. Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Umsetzung lief alles reibungslos. Freundlich, pünktlich und sauber gearbeitet.”
Caghan P.
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