CLIENI ortet Wasserverluste an Schwimmbecken in Berlin und Brandenburg, ohne das Becken zu entleeren: Druckprobe der einzelnen Verrohrungsstränge, Elektroakustik mit Bodenmikrofon an erdverlegten Leitungen, Tracergas 95/5 und Farbtest am Becken. Anschließend reparieren wir die Fundstelle und stellen die Oberfläche wieder her.
Ein Pool verliert immer etwas Wasser. Verdunstung ist normal und hängt von Lufttemperatur, Wassertemperatur, Wind und Nutzung ab, an heißen Tagen sinkt der Pegel auch ohne jedes Leck sichtbar. Auffällig wird es, wenn der Verlust deutlich darüber liegt, wenn nachgefüllt werden muss, obwohl das Becken abgedeckt war, oder wenn die Wasserrechnung im Sommer aus dem Rahmen fällt.
Die entscheidende Frage ist dann nicht, wo genau das Leck sitzt, sondern zuerst: Ist es das Becken oder die Verrohrung? Beides verliert Wasser, aber an völlig verschiedenen Stellen und mit unterschiedlichen Folgen. Ein undichter Beckenkörper verliert auch im Stillstand, eine undichte Druckleitung vor allem, wenn die Filteranlage läuft. Diese Unterscheidung lässt sich mit einfachen Mitteln treffen, teilweise sogar vom Besitzer selbst, und sie bestimmt das gesamte weitere Vorgehen.
Wir orten Poolleckagen in Berlin und im Umland, dort besonders häufig in Zehlendorf, Lichterfelde, Köpenick, Potsdam, Kleinmachnow, Werder und Falkensee, wo Grundstücke mit Becken und langen erdverlegten Leitungen zwischen Technikraum und Pool die Regel sind. Entscheidend ist dabei, was nicht passiert: Wir entleeren das Becken nicht, und wir graben die Terrasse nicht auf Verdacht auf.
Zuerst: Verdunstung oder echtes Leck?
Bevor Technik zum Einsatz kommt, lässt sich der Verdacht mit zwei einfachen Prüfungen einordnen. Beide können Sie selbst durchführen, und sie sparen im günstigsten Fall den Einsatz komplett.
Der Eimertest trennt Verdunstung vom echten Verlust: Ein Eimer wird mit Poolwasser gefüllt und auf eine Beckenstufe gestellt, sodass er zur Hälfte im Wasser steht und die gleiche Witterung erlebt. Wasserstand innen und außen markieren, Filteranlage im gewohnten Rhythmus laufen lassen, nach ein bis zwei Tagen vergleichen. Sinkt der Beckenpegel deutlich stärker als der Pegel im Eimer, verliert der Pool tatsächlich Wasser.
Die zweite Prüfung grenzt den Ort ein: Wasserverlust bei laufender und bei abgeschalteter Filteranlage vergleichen. Verliert das Becken vor allem im Betrieb, spricht das für die Verrohrung, weil die Leitungen dann unter Druck stehen. Verliert es gleichmäßig, auch im Stillstand, liegt der Verdacht beim Becken oder bei einer Durchführung. Sinkt der Pegel bis zu einer bestimmten Höhe und bleibt dann stehen, sitzt das Leck oft genau auf dieser Höhe, etwa am Skimmer oder an einer Einlaufdüse.
Wo Pools typischerweise undicht werden
- Skimmer und sein Anschluss an die Leitung, oft ein Riss im Übergang zum Beckenkörper
- Einlaufdüsen und deren Einbauteile, Dichtung oder Gewinde undicht
- Bodenablauf und dessen Anschlussleitung, schwer zugänglich und entsprechend spät entdeckt
- Durchführungen für Unterwasserscheinwerfer samt Kabelweg
- Folienschweißnähte, Falten und mechanische Beschädigungen der Auskleidung
- Verrohrung im Erdreich zwischen Becken und Technikraum, häufig durch Setzung oder Frost
- Gegenstromanlage, Wärmepumpenanschluss und nachträglich ergänzte Technik
- Verschraubungen und Ventile im Technikraum selbst, die sichtbar tropfen
Pool-Leckortung: Wir sind in ganz Berlin & Brandenburg für Sie im Einsatz.
Die Verfahren am Pool
Druckprobe der Verrohrung
Das Leitverfahren bei Verdacht auf die Leitungen. Die einzelnen Stränge, also Skimmer, Einlaufdüsen, Bodenablauf und Sonderkreise, werden nacheinander abgesperrt und mit dem Manometer unter Druck gesetzt. Fällt der Druck in einem Strang ab, ist er undicht, und die Suche beschränkt sich auf diesen einen Leitungsweg statt auf das ganze Grundstück.
Elektroakustik mit Bodenmikrofon
Tritt Wasser aus einer erdverlegten Poolleitung aus, erzeugt das ein Strömungsgeräusch, das sich über Rohr und Erdreich ausbreitet. Mit Bodenmikrofon und Korrelator hören wir die Trasse abschnittsweise ab und grenzen die Austrittsstelle ein. Bei Kunststoffleitungen, wie sie an Pools üblich sind, ist das Signal schwächer als bei Metall, deshalb kombinieren wir das Verfahren in der Regel.
Tracergas 95/5 (Formiergas)
Der undichte Strang wird entleert und mit Prüfgas aus 95 Prozent Stickstoff und 5 Prozent Wasserstoff befüllt. Das Gas ist leichter als Luft, tritt an der Fehlstelle aus, steigt durch das Erdreich auf und wird oben mit dem Gasspürgerät gefunden. Das funktioniert auch dort, wo akustisch nichts zu hören ist, und ist bei Kunststoffleitungen oft das Verfahren, das die Stelle liefert.
Farbtest am Becken
Bei Verdacht auf das Becken selbst wird an Verdachtsstellen, etwa Skimmer, Düse, Naht oder Scheinwerfer, bei ruhendem Wasser Farbstoff eingebracht. Wird er eingezogen, ist die Stelle bestätigt. Das Becken bleibt dabei gefüllt, weil das Verfahren gerade die Strömung zur undichten Stelle nutzt.
Endoskopie und Feuchtemessung
Im Technikraum, in Schächten und an Durchführungen kommt die Kamera zum Einsatz, im Umfeld des Beckens die Feuchtemessung. Beides klärt, ob ausgetretenes Wasser dort ankommt, wo es die Ortung vermuten lässt, und wie weit sich die Durchfeuchtung im Erdreich oder im angrenzenden Bauteil ausgebreitet hat.
Warum wir das Becken nicht leerlaufen lassen
Ein geleertes Becken erscheint naheliegend, ist aber riskant. Steht im Erdreich Grund- oder Schichtenwasser an, wirkt auf das leere Becken Auftrieb, und der Beckenkörper kann sich heben oder reißen. Folienbecken vertragen das Leerstehen ebenfalls schlecht: Die Auskleidung trocknet, schrumpft, verliert ihre Passform und lässt sich danach oft nicht mehr faltenfrei einlegen.
Dazu kommt der praktische Punkt: Ein leeres Becken zeigt kein Leck mehr, weil kein Wasser austritt. Gerade der Farbtest und die akustische Ortung leben davon, dass Wasser in Bewegung ist. Wir arbeiten deshalb mit gefülltem Becken, grenzen über Druckproben und Absperrungen ein und öffnen erst, wenn die Stelle feststeht.
So gehen wir vor
- 01
Aufnahme am Telefon
Sie schildern Beckenart, Alter, Bauweise, ob Folie, Fliese oder Fertigbecken, wie stark der Pegel sinkt und ob der Verlust mit der Filterlaufzeit zusammenhängt. Falls Sie den Eimertest schon gemacht haben, hilft das Ergebnis, den Einsatz zu verkürzen.
- 02
Becken und Technik prüfen
Vor Ort sehen wir uns Technikraum, Verschraubungen, Ventile und sichtbare Anschlüsse an. Ein überraschender Teil der Verluste sitzt dort und nicht im Erdreich, das ist in einer halben Stunde geklärt.
- 03
Becken gegen Verrohrung abgrenzen
Über Absperrungen und die Beobachtung des Pegelverlaufs trennen wir Beckenkörper und Leitungen. Das entscheidet, mit welchem Verfahren weitergearbeitet wird, und verhindert, dass an der falschen Stelle gesucht wird.
- 04
Stränge einzeln abdrücken
Die Verrohrung wird strangweise mit dem Manometer geprüft. Der Strang mit Druckabfall ist der undichte. Damit ist der Suchbereich meist schon auf wenige Meter Trasse reduziert.
- 05
Fundstelle orten
Auf dem undichten Strang arbeiten wir mit Bodenmikrofon und Korrelator, bei Kunststoffleitungen zusätzlich mit Tracergas. Am Becken bestätigt der Farbtest die Stelle. Die Fundstelle wird auf der Oberfläche markiert.
- 06
Reparatur und Wiederherstellung
Wir legen punktgenau frei, setzen die Leitung instand oder dichten die Stelle am Becken ab, verfüllen und stellen Pflaster, Terrasse oder Rasen wieder her. Anschließend wird der reparierte Strang erneut abgedrückt, damit die Dichtheit belegt ist.
- 01
Aufnahme am Telefon
Sie schildern Beckenart, Alter, Bauweise, ob Folie, Fliese oder Fertigbecken, wie stark der Pegel sinkt und ob der Verlust mit der Filterlaufzeit zusammenhängt. Falls Sie den Eimertest schon gemacht haben, hilft das Ergebnis, den Einsatz zu verkürzen.
- 02
Becken und Technik prüfen
Vor Ort sehen wir uns Technikraum, Verschraubungen, Ventile und sichtbare Anschlüsse an. Ein überraschender Teil der Verluste sitzt dort und nicht im Erdreich, das ist in einer halben Stunde geklärt.
- 03
Becken gegen Verrohrung abgrenzen
Über Absperrungen und die Beobachtung des Pegelverlaufs trennen wir Beckenkörper und Leitungen. Das entscheidet, mit welchem Verfahren weitergearbeitet wird, und verhindert, dass an der falschen Stelle gesucht wird.
- 04
Stränge einzeln abdrücken
Die Verrohrung wird strangweise mit dem Manometer geprüft. Der Strang mit Druckabfall ist der undichte. Damit ist der Suchbereich meist schon auf wenige Meter Trasse reduziert.
- 05
Fundstelle orten
Auf dem undichten Strang arbeiten wir mit Bodenmikrofon und Korrelator, bei Kunststoffleitungen zusätzlich mit Tracergas. Am Becken bestätigt der Farbtest die Stelle. Die Fundstelle wird auf der Oberfläche markiert.
- 06
Reparatur und Wiederherstellung
Wir legen punktgenau frei, setzen die Leitung instand oder dichten die Stelle am Becken ab, verfüllen und stellen Pflaster, Terrasse oder Rasen wieder her. Anschließend wird der reparierte Strang erneut abgedrückt, damit die Dichtheit belegt ist.
Wann der Verlust auffällt
Zwei Zeitpunkte im Jahr führen zu den meisten Anfragen. Der erste ist das Anfahren im Frühjahr: Das Becken wird befüllt, die Anlage läuft an, und der Pegel hält nicht. Häufig steckt eine Frostschädigung dahinter, an der Verrohrung, an einem Einbauteil oder an einer Verschraubung, die über den Winter Wasser gezogen hat.
Der zweite ist der Hochsommer, wenn dauernd nachgefüllt wird und am Ende die Wasserrechnung auffällt. Hier lohnt der Eimertest besonders, weil bei Hitze ein erheblicher Teil des Verlusts tatsächlich Verdunstung sein kann. Ein früh geortetes Leck bleibt im Übrigen meist das kleinere: Austretendes Wasser spült Erdreich aus, kann Pflaster absacken lassen und angrenzende Bauteile durchfeuchten, und das wird mit der Zeit aufwendiger als die Reparatur selbst.
Häufige Fragen zur Pool-Leckortung
Nein, im Gegenteil. Wir arbeiten mit gefülltem Becken, weil Farbtest und akustische Ortung darauf angewiesen sind, dass Wasser austritt und sich bewegt. Ein leeres Becken ist zudem riskant: Bei anstehendem Grundwasser wirkt Auftrieb auf den Beckenkörper, und Folienauskleidungen schrumpfen und verlieren ihre Passform.
Das sagen unsere Kunden
“Wir sind mit Clieni sehr zufrieden. Bei Problemen mit Abflüssen, Toiletten oder Leitungen wird schnell und zuverlässig reagiert, fachlich kompetent und sauber. Klare Weiterempfehlung!”
Mark G.
“Nach einem Problem im Fettabscheiderraum wurde uns schnell und professionell geholfen. Das Team war pünktlich, freundlich und hat sehr sauber gearbeitet. Vielen Dank!”
Anthony Mach, Restaurant Goodtime Zehlendorf
“Sehr zuverlässiges und professionelles Unternehmen. Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Umsetzung lief alles reibungslos. Freundlich, pünktlich und sauber gearbeitet.”
Caghan P.
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